Die Heidenburg

Die Heidenburg

Ungfell

In Sturmesnacht, mit wilder Macht
Der Wahnsinn durch das Dickicht lacht

In trübem Schein, der alte Hain
Samt Heidenvolk zu Kraft erwacht

Weh’ dem Christenpack, das sich hierhin begibt
Die Heidenburg wacht über uns
Ein Gott liegt hier besiegt
Weh’ dem heilig’ Wort, dem Pfaffen und dem Kreuz
Die Heidenburg wacht über uns
Wer Herden folgt bereut’s

Wurzelwerk, Runenstein
Des Waldes Ruf soll unser sein
Die fahle Maid das Gold verspricht
Doch Pech und Schwefel lügen nicht

Nachtvolk, Erdgetier
Von nah und fern versammelt hier
Ein Leben lang nach Sinn gegraben
Verlässt der Mensch die Welt mit Klagen

Türme ragen kalt und tödlich auf
Und in der Ferne, der erste Sonnenstrahl

Die Heidenburg

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